![]() aus Melodie & Rythmus 2/1973. Autor: Bernhard Liebscher, Fotos: ohne Angabe
Als nach 1945 Dresden Impulse auf das Jazzgeschehen der DDR ausstrahlte (besonders engagiert die Original Dixies, die späteren Dresdner Tanszsinfoniker), da war auch Theo Schumann mit seiner Gruppe tonangebend.
Theo arbeitete weiter; suchte neue Solisten, um seine heimliche Liebe zum Jazz, ohne die Beatmusik zu vernachlässigen, wieder entflammen zu lassen. Er komponierte neue Jazztitel ("Rob-Show", "Jump", "Silhouette", "Quartett", "Mister Schönherr" usw.), formierte seine Gruppe um. Sein neuer Sound sprach sich rasch herum, vor allem in Musikerkreisen. So fand er Gastsolisten aus der Reihe der ersten Jazzer unserer Republik: Ernst-Ludwig Petrowsky vom Studio IV; Konrad Körner von der KLAUS LENZ BAND bzw. den Berliner Dixieland All Stars; Friwi Sternber von den Dresdner Tanzsinfonikern. Weitere namhafte Solisten stehen zu Buche, wie auch Angebote in alle Teile unserer Republik und ins Ausland. Radio DDR meldete sich: Eine halbe Stunde "Jazz vor zehn" ist inzwischen Geschichte.
Trotz vielfältiger Verpflichtungen gibt es neuerdings einmal im Monat im Dresdner "Zentralen Klub der Jugend und Sportler" ein Jazzkonzert mit Theo. Für die Beat-Anhänger sei aber gesagt, dass Theo durch sein Comeback im Jazz neue Impulse erhält und mit weiteren interessanten Kompositionen auch auf dem Gebiet der jugendgemäßen Musik aufwarten wird. Dann ist auch Wilfried Peetz als Sänger und Gitarrist mit von der Partie. Übernahme des Textes und der Bilder mit freundlicher Genehmigung der "Melodie & Rhythmus" |