![]() Blues / Rock
- Hansi Biebl (g, voc) - Eberhard Klunker (g) - Michael Kaszubowski (bg) - Olaf Wegener (dr) Hansi Biebl Band (1978 - 1982): - Hansi Biebl (g, voc) - Stefan Schirrmacher (g) - Willi Becker (bg) (1978) - Michael Kaszubowski (bg) (1978 bis 1980) - Christian Liebig (bg) (1980 - 1982) - Bernd Kleinow (harp) - Carlos Shuffat (perc) - Peter Krause (dr) (bis 1980) - Herbert Junck (dr) (1980 - 1982) Hansi Biebl Band (ab 1994): - André Drechsler (g) (1994 bis 2001) - Christian Merz (bg) (1994 bis 2001) - Maik Pönisch (bg, voc) (ab 2001) - Herbert Junck (dr) (2001 bis 2002) - Olaf Becker (dr) (1994 bis 2001) - Steffen Hass (dr) (ab 2002)
Johannes "Hansi" Biebl wurde am 20. Februar 1945 in Berlin geboren. Er machte Abitur und erlernte den Beruf des Funkmechanikers. Anfang der 60er war er Mitglied der Reichert-Combo und gründete 1964 die Gruppe Atlantics, die sich auf das Nachspielen von Songs der Beatles, Stones und Searchers spezialisiert hatte. Neben den Gruppen Brightles und Diana Show Band zählten die Atlantics zur damaligen Zeit zu den angesagtesten Bands. Nachdem Biebl zum Armeedienst eingezogen wurde, nannte sich die Gruppe in Berolina Singers (später Berolinas. Siehe Portrait: HIER) um. Nach Biebls Armeezeit produzierte die Band mit "Espresso" und "Dämmerung" zwei Titel beim Rundfunk der DDR, wobei "Espresso" als Single veröffentlicht wurde. Die Gruppe wurde 1968 jedoch verboten und deshalb fortan nach ihrem Leiter Alexander Schilling in Alexanders (siehe Portrait: HIER) umbenannt. Zu Produktionen der Alexanders mit Hansi Biebl kam es nicht, denn der Musiker stieg vorher aus und ging mit Jochen Gleichmann zum Modern Septett. Es folgte 1971 die Station Klaus Lenz, wo er u.a. mit Sieghard Schubert, Endrik Moll, Angelika Mann und Uschi Brüning auf DDR-Tour ging. Ein Jahr später gründete er die Gruppe Atlantics II und 1975 die Hansi Biebl Blues Band. Die Hansi Biebl Blues Band hatte die großen amerikanischen Bluesmusiker zum Vorbild, spielte aber ausschließlich Eigenkompositionen. Schon kurz nach Bandgründung feierte die neu gegründete Band erste Erfolge, denn der beim Rundfunk produzierte Titel "Harp Blues" war Dauerbrenner in der Sendung "Beatkiste". Die Band existierte jedoch nur ein Jahr, denn nachdem Eberhard Klunker und Olaf Wegener aus der DDR geflohen waren, durfte sie nicht weiterspielen. 1976 ging Biebl zu Veronika Fischer & Band. 1977 stieg die komplette Band bei Vroni aus und gründete unter Hinzunahme von Hansis 1975er Bassisten Michael Kaszubowski die Gruppe 4 PS, die er aber auf Grund von Rivalitäten im Frühjahr 1978 verließ und wieder eine Hansi Biebl Band gründete: die Hansi Biebl Band.
Nach der Wende startete Biebl 1994 ein Comeback mit den ehemaligen Musikern der Gruppe Jessika, André Drechsler (g), Olaf Becker (dr) und Christian Merz (bg). Mit "Unter den Wolken" erschien 1998 ein weiteres Album bei Buschfunk. Ab 2001 bestand das nunmerige Trio aus Herbert Junck (dr) und Maik Pönisch (bg). Als Herbert Junck schwer erkrankte, wurde er vom ehemaligen Schlagzeuger der Zöllner-Band, Steffen Hass, vertreten. Im Jahre 2009 veröffentlichte das Label Nasoni die CD "Savannah" mit bisher verschollen geglaubten Aufnahmen der Hansi Biebl Blues Band aus dem Jahre 1975. Nach der Flucht von Wegener und Klunker galten alle Aufnahmen der Band als vernichtet. Einer falschen Beschriftung im Archiv ist es zu verdanken, dass diese Aufnahmen digital überarbeitet doch noch veröffentlicht werden konnten... Konzertbericht: - historischer Bericht: Hansi Biebl live in Plessa am 17.06.1981: Weiterführende Links: - Portrait über die Gruppe Berolinas: - Portrait über die Gruppe Alexanders: - Portrait über die Gruppe 4 PS:
Die Diskographie:
Fotoraritäten: Fotos: Herbert Schulze (außer Autogrammkarte) ![]() ![]() ![]() ![]() |