![]() Deutschrock / Hardrock / Heavy Metal
- Dieter Wiesjahn (bg) - Victor Heyse (g, voc) - bis 1978 - Bernd Bangel (g, voc) - bis 1979 - Harald Wittkowski (key) - bis 1976 - Bernd Schwitzke (dr) - bis 1976 Letzte Besetzung (1989): - Dieter Wiesjahn (g) - Detlef Volquarsdsen (voc) - seit 1982 - Wolfgang Densky (g) - seit 1987 - Hubert Ranft (bg) - seit 1987 - Carsten Heinrich (dr) - seit 1987 Ehemalige Musiker: - Hilmar Holz (voc) - 1980-82 - Andrej Horvath (g) - 1985-87 † - Bela Ujlaki (g) - 1983-85 - Michael Hein (g) - 1981-83 - Frank Powileit (g) - 1985-87 - Christian Weise (key) - 1981-83 - Manfred Hennig (key) - 1976-78 - Wolfgang "Paule" Fuchs (dr) - 1976-78 - Horst Trumpelmann (dr) - 1980-86 Biographie: Als Victor Heyse, Bernd Bangel und Dieter Wiesjahn 1975 das Peter-Holten-Sextett verließen, gründeten sie ihre eigene Band. Mit dem Ziel, eigene musikalische Ideen zu verwirklichen, verpflichtete man den Schlagzeuger Bernd Schwitzke und den Keyboarder Harald Wittkowski (kam von Joco Dev), nannte sich "Babylon" und ging als Amateurband an den Start. Bereits ein Jahr nach Bandgründung gab es zwei Wechsel auf den Positionen Schlagzeug und Keyboard. Für Schwitzke kam Wolfgang "Paule" Fuchs von Joco Dev und für Wittkowski kam Manfred Hennig von der Neuen Generation. In dieser Besetzung wurden mit "Gestern kamst du" und "Jeder Abend" beim Rundfunk der DDR die ersten eigenen Songs produziert. Babylon spielte in der Folge zwei Tourneen in der Sowjetunion. Der von Dieter Wiesjahn komponierte und für den Rundfunk produzierte Titel "Tshigiten Legende" wurde für die Band der erste Hit. Kurz danach verließen "Paule" Fuchs und Manfred Hennig die Band und gründeten die Gruppe POND. Dort gab es für die beiden auch ein Wiedersehen mit dem zwei Jahre zuvor bei Babylon ausgestiegenen Keyboarder Harald Wittkowski. Als auch Victor Heyse die Band aufgrund seines Armeedienstes verlassen musste, kam es zu einer längeren Pause, in der die Bandarbeit ruhte.
Im Frühjahr 1986 sollte der Durchbruch für Babylon kommen. Die Gruppe hatte sich vorher für längere Zeit zurückgezogen um an neuem Material und einem neuen Sound zu arbeiten. Zurück kamen die Musiker mit dem Titel "Geisterstunde" im Gepäck, der es in der Wertungssendung "Beatkiste" beim Rundfunk der DDR direkt auf Platz 1 schaffte. Er konnte sich dort immerhin sechs Wochen lang halten. Dies hatte zur Folge, dass auch das Label Amiga auf die Gruppe Aufmerksam wurde, und den Song als Single veröffentlichte. Nach weiteren personellen Wechseln spielte die Gruppe weitere Titel ein, u.a. "Tschernobyl" und "Lebe wohl". 1988 wurde der Gruppe durch das Label Amiga die Aufnahme eines eigenen Albums ermöglicht, das dann auch mit der LP "Dynamit" veröffentlicht wurde. Babylon spielte bis 1989 weiter und löste sich dann auf. Dieter Wiesjahn, der in den ersten Jahren als Bassist tätig war, und später an die Gitarre wechselte, war das einzige Mitglied bei Babylon, das von Anfang bis zum Ende dabei war. Im Jahr 2009 wurde erstmals das 1988er Album "Dynamit" auf CD veröffentlicht. Die AMIGA gab der CD den Titel "Die größten Hits" und veröffentlichte neben den Album-Tracks auch noch acht bis dahin auf Tonträgern noch nicht veröffentlichte Rundfunkproduktionen.
Die Diskographie:
...und sonst? (Sammlerstücke):
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