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SILLY live im "Postbahnhof" zu Berlin am 20. Januar 2010 (Sonderscreening der "SOKO Leipzig"-Folge mit SILLY und Live Preview zu "Alles rot") Bericht: Petra Heinzel Fotos: Petra Heinzel
Vor Ort versammelten sich sehr viele geladene Gäste. Jeder, der die hiesigen Hallen betreten wollte, durfte oder musste sogar über den roten Teppich laufen. Auf der linken Seite hatten sich hinter dem Absperrband viel Presse bzw. Fotografen versammelt. Ich ging durch den ersten Saal direkt in den zweiten, bekam ein Begrüßungsgetränk gereicht, und fand hier einige wenige Sitzplätze direkt vor einer Leinwand. Nach Abladen der Ausrüstung, Umsehen und Freunde begrüßen, zog es mich wieder gen roten Teppich. Wenige Augenblicke später, um 20:15 Uhr, trafen die SILLYs ein. Mit neuem schicken Outfit und strahlenden Gesichtern posierten sie vor den vielen Kameras. Gegen 20:30 Uhr begaben sich drei Männer vor die Leinwand. Jochen Schuster von Universal Music begrüßte alle Anwesenden zu einem ganz besonderen Abend. Mit viel Stolz verkündete er: "SILLY ist zurück! Nach 14 Jahren mit neuer CD mit 14 Titeln", und führte fort: "...die rocken... einfach nur geil sind". Dann übergab er an Matthias Pfeifer vom ZDF. Er sagte: "SILLY meets SOKO Leipzig heißt das Motto des Abends". Und Jörg Winger von der UFA (Produzent) fügte hinzu: "Das erste Konzert hat zehn Stunden gedauert". Das stimmt, in Leipzig haben wir bei Sommerhitze viele Stunden mit dem Dreh verbracht. Von der Sommerhitze in Leipzig nun aber wieder zurück ins winterliche Berlin. Um 20:40 Uhr startete das Sonderscreening "SILLY - Tod im Konzert". Gleich zu Beginn konnte man die Namen der Mitwirkenden auf der Leinwand lesen, u.a. die Kommissare Marco Girnth, Melanie Marschke und Andreas Schmidt-Schaller. Unter Episodendarsteller dann die Namen der SILLYs. Nach einer kurzen Basti-Episode, folgte die Einlasszeremonie vor'm Anker. An dieser Stelle haben sich so einige aus dem Saal wieder erkannt, sie lachten, auch ich schmunzelte. Und dann noch einmal der große Moment, der Beginn des SILLY-Konzertes mit "Unter'm Asphalt". In diesem Moment bekam ich Gänsehaut, wie immer auch an dieser Stelle bei den Live-Konzerten. Ich hätte schreien können, konnte mich an diesem Abend dann aber gerade noch zurück halten. Durch SILLY lernte ich nun also Fernsehserien kennen. Ich muss gestehen, dass ich sehr selten vor der Glotze sitze, da ich meine Freizeit u.a. sehr gerne mit Live-Konzerten verbringe. Alle Titel, die wir im Leipziger Anker geprobt hatten, wurden in fast identischer Reihenfolge gezeigt: "Bataillon d`Amour", "S.O.S.", "Wo bist du", "Die Ferne", "Alles rot" und "Leg mich fest". Dazwischen fehlten eigentlich nur die Worte "Ton, Set, Klappe, und Bitte... cut", und die vielen Drehstunden. Ich weiß nicht wie den SOKO Leipzig-Fans die Handlung in der Serie gefallen wird (Ausstrahlung am 05.02.2010 um 21:15 Uhr im ZDF). Ich habe mich mehr auf die SILLY-Musiker konzentriert, die sehr oft zum Einsatz kamen und dabei fast immer sich selbst spielten.
Anna hat die Männer im Griff, sie hat das Kommando übernommen. Der vierte Titel "Erinnert" gefiel mir auf Anhieb. Die Ballade erstrahlte im blau-violetten Licht. Die Töne vom nächsten Titel machten mich sehr neugierig. Ich suchte einen Leierkasten, stellte aber fest, dass Ritchie an seinen schwarz-weißen Tasten zauberte. Daniel nahm eine Gitarre zur Hand. Das gab es vorher auch noch nie! Anna drehte sich mit den Klängen von "Findelkinder". Einen oben drauf setzten die SILLYs mit "Mein Kapitän". Der Postbahnhof wurde berockt, auch die Männer kamen zu "Wort". Auch wenn Anna sang: "Bleib bis zum Finale", bin ich der Meinung, dass sie in diesem Moment ihren Höhepunkt erreicht hatten. Mit der wunderschönen Ballade "Leg mich fest" verabschiedeten sie sich an diesem Abend von einem dankbaren Publikum. Anna dankte allen Verantwortlichen und rief zum Abschied die drei Kommissare auf die Bühne. Die "Bordkapelle" hatte ein sehr gutes Set gespielt, wünschte noch einen schönen Abend, Anna rief: "Fresst und sauft und sauft und fresst". Das taten auch noch viele Gäste bis in die frühen Morgenstunden. Die SILLYs mischten sich auch noch unter's "Volk", und das mit lächelnden Gesichtern. Sie waren an den Tagen zuvor sicherlich unheimlich angespannt, und konnten nun aber wirklich zufrieden auf ihre Leistungen schauen. In "Mein Kapitän" heißt es "Ich will nicht untergeh'n". Ich glaube, dass SILLY mit dem neuen Album garantiert nicht untergehen, sondern der absolute Bringer des Jahres 2010 sein wird.
Foto Impressionen:
Vorspiel incl. "Roter Teppich"... ![]() ![]() ![]()
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![]() ![]() ![]() ![]() Begrüßung durch Jochen Schuster (Universal Music), Matthias Pfeifer (ZDF) und Jörg Winger (Produzent, UFA) Live-Preview zum Album "Alles rot"... ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() After Show-Party... ![]() Die "SOKO Leipzig"-Besetzung: Marco Girnth, Melanie Marschke und Andreas Schmidt-Schaller ![]() links Uwe Fischer (SIX) und rechts Ronny Dehn (East Blues Experience) ![]() ...auch der "Silbermond" ging auf. ![]() Frank Heinzel mit Joachim Witt ![]() ![]() Silly mit Andreas Schmidt-Schaller ![]() links Basti Reznicek und rechts MC Ramon ![]() Saiten-Virtuosen unter sich: Gisbert Piatkowski und Uwe Hassbecker ![]() Jan Josef Liefers mit Andreas Schmidt-Schaller ![]() Teile der Joachim Witt Band: Joachim himself und Ritchie Barton ![]() links Daniel Hassbecker und "Holmi" (ex Techniker von SILLY)
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