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Falkenberg live in Nordhausen am 20. August 2010 Bericht: Kerstin Kühn Fotos: Kerstin Kühn
Seit (vier)... zig Jahren auf der Bühne zu Hause, ein begnadeter Erzähler, nimmt er sein Publikum immer wieder mit auf diese spannende Reise durch das Leben in all seinen Facetten. Dabei begeistert er nicht nur diejenigen, die als Freunde seiner Musik zum wiederholten Male seine Konzerte besuchen. Er fasziniert auch Leute, die auf ihn oft zufällig oder durch Freunde aufmerksam geworden sind und ihn zum ersten Mal erleben. Das funktioniert... auch immer wieder. Gestern also spielte er gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Michael Lehrmann im Rahmen des 5. poe ton Festivals im Tabakspeicher von Nordhausen vor einer faszinierenden Kulisse. Ich habe noch kein Konzert in einem Museum erlebt. Eine tolle Idee der Veranstalter. Überrascht von der neuen Autogrammkarte, die für die Album-Tour "Hautlos" entwickelt wurde, genoss ich bereits beim Eintreffen die letzten Töne des Soundcheck. Ja, er wird heute das neue, vergangene Woche in Gotha uraufgeführte Lied "Bis zum Abschied" spielen. Und augenblicklich überfiel mich wieder diese Gänsehaut. Die Zeit bis zum Konzertbeginn überbrückten wir mit interessanten Gesprächen. Auch für Getränke war gesorgt. Dafür gebührt dem Haus ein großes Lob. Gespannt darauf, welche Titel heute im Mittelpunkt des Konzertes stehen würden, hatte ich meine Set-Wunsch-Liste natürlich im Kopf. Dass sie nicht vollständig erfüllt würde, war mir klar, schließlich "ist das Leben kein Wunschkonzert". Aber mal nebenbei bemerkt, das Wunschkonzert wird es zu Ralfs 50. in drei Wochen dann in Halle geben. Also bin ich gespannt, was wir heute hören werden.
Im zweiten Teil drehten die beiden dann richtig auf und spielten sich wie in einen Rausch. Das Publikum ging begeistert mit. Zunächst wendete sich "Falkenberg" (Daran muss ich mich erst noch gewöhnen!) seiner mediteranen Seite mit "Schwimmen im Regen" und "So nah vom nächsten Meer" zu. Anschließend lag er "besoffen und verliebt" in irgendeinem Hotelzimmer, bevor er uns "Für einen Augenblick" von "24 Stunden" erzählte. Und flugs folgte der zweite wieder ausgegrabene Titel "Rauch mich". Mit "Ich will dich sehen" und "Piraten" beendeten die beiden ihr Konzert in Hochstimmung. Doch so konnten sie noch nicht gehen. Um die Zugabe ließen sie sich nicht lange bitten. Gitarre in die Hand und ran ans Klavier und schon ging's weiter: "Dein Herz" und "Eine Nacht" bildeten dann aber doch den Konzertabschluss. Eine weitere Zugabe und damit die Aufführung von "Bis zum Abschied" musste dann doch dem Zeitplan zum Opfer fallen, denn anschließend spielte noch die Berliner Band "Dota und die Stadtpiraten" hier in Nordhausen. Fazit: Falkenberg und Micha waren heute wieder Klasse. Leider kann ich nicht immer alles hören, was ich mir wünsche. Doch das motiviert natürlich für den nächsten Konzertbesuch. Und der lässt diesmal gar nicht lange auf sich warten. Halle ruft und wird gehört. Schließlich werden sich dort wohl noch mehr ex-Hallenser treffen um zu gratulieren.
Fotoimpressionen:
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