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Jackson Browne live am 15. April 2009 in Berlin Bericht: Petra Heinzel Fotos: Archiv Jackson Browne, Petra Heinzel
Kurz vor Beginn des Konzertes traf ich in der Arena ein. Vor der großen Bühne waren viele, inzwischen schon voll besetzte, Stuhlreihen aufgestellt. Mittig dahinter war die Technik zu finden und weitere zwei Meter dahinter befanden sich die Ränge. Es hieß also Sitzmugge, woran ich mich natürlich wieder nicht hielt, jedenfalls nicht den überwiegenden Teil des Abends. Schräg links neben der Bühne konnte man die beschrifteten Kisten, in denen die Technik verstaut war, entdecken. Zu Beginn des Konzertes, um 20:07 Uhr, hielt ich mich an der linken Bühnenseite auf, ich wollte alle Musiker aus der Nähe betrachten. In solchen Momenten wird einem erst einmal bewusst, wie groß doch so eine Arena ist, denn spürende Nähe war nicht. Jackson Browne betrat als erster im Halbdunkeln mit Sonnenbrille die Bühne. Er begrüßte das Publikum und spielte mit seiner Gitarre einen Titel aus den 80er Jahren "Boulevard". Anschließend folgte seine Band: ganz links der Gitarrist Mark Goldenberg, daneben die beiden Backroundsängerinnen Aletha Mills und Chavonne Morris und direkt hinter Jackson Browne der Schlagzeuger Mauricio "Fritz" Lewak. Die rechte vordere Seite nahmen der Bassgitarrist Kevin McCormick ein, und dahinter direkt der Keyboarder Jeff Young. Am Ende des zweiten Titels "Everywhere I Go" riss Jackson Browne stolz seine Gitarre in die Höhe und dankte dem
Nach einer kurzen Pause ging es mit vier älteren Titeln weiter. Für "For Taking The Trouble" und "Lives In The Balance" wechselte Kevin McCormick zum Electric Upright Bass und Mauricio "Fritz" Lewak saß auf einem Cajon während Mark Goldenberg seiner Gitarre spanische Klänge entlockte. "Lives In The Balance" zählte an diesem Abend zu meinen absoluten Favoriten. Auch im zweiten Teil wurden vier Titel vom aktuellen Album gespielt. Mit "Going Down To Cuba" widmet sich Jackson Browne der Politik, es geht um die aktuelle politische Situation in dem Inselstaat. Er verwies damit auf die erneute Aktualität dieses Themas. Hier wirkte die inhaltliche Aussage mehr als die Melodie, was sicher auch der Sinn des Ganzen sein sollte. Zwischenzeitlich hatte ich erneut die Fronten gewechselt. Nun saß ich ganz oben in der letzten Reihe. Fast mittig hatte ich dann doch den besseren Sound. Von dort aus konnte ich im roten Licht Jeff Young u.a. in "Just Say Yeah" mit seiner Hammondorgel und Mark Goldenbergs Gitarrensolo genießen. Für "Culver Moon" erstrahlte die Arena wieder im blauen Licht, "The Pretender" hingegen ist ein sehr berührender Song. Als aber die ersten Töne von "Running On Empty" erklangen waren die Fans sofort aus dem Häuschen, sie feierten diesen berühmt berüchtigten Song. Die Zugabe "Somebodys Baby" erkannte das Publikum auch auf Anhieb, es war schließlich der Soundtrack zum Film "Fast Times At Ridgemont High". Beim letzten Titel des Konzertabends sangen dann alle: "Oh won`t you stay just a little bit longer, oh please please stay just a little bit..." Anmerkung: Leider war das Fotografieren der Band für die Presse nicht erlaubt, so dass wir nur ein paar Bilder vom "Drumherum" für Euch eingestellt haben. Foto Impressionen: ![]() ![]()
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