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Berluc live am 11.10.2008 in Altenburg (incl. anschließendem Usertreffen in der Brauerei Altenburg) Bericht: Wolfram Schenck, Gundolf Zimmermann Fotos: Gundolf Zimmermann
Bericht: Gundolf Zimmermann Lissi und ich machten gestern wieder die Autobahn unsicher. Das Ziel unserer Fahrt hieß Altenburg. In der dortigen Brauerei spielte an diesem Abend BERLUC. Das Konzert wurde von www.deutsche-mugge.de und der Altenburger Brauerei gemeinsam veranstaltet. Zur Tenne, dem Veranstaltungssaal, ging es tief in den Keller hinunter. Die Rocker von BERLUC waren schon fleißig beim Soundcheck. So konnten wir erstmal in Ruhe mit Fred von Deutsche-Mugge quatschen. Etwas später gesellten sich auch Nadja und Wolfram zu uns. Ich finde sowas immer klasse, wenn man sich nicht nur im Internet sondern auch real begegnet. Schließlich verbindet uns die gemeinsame Liebe zur Musik und Gesprächsstoff hatten wir auch genug. Auch Stefan von www.notenbude.com war wieder mit seinem Verkaufsstand vertreten. Nach dem Soundcheck begrüßten wir dann erstmal die Musiker. Gitarrist Bert Hoffmann rannte mit einem Eisbeutel an der Wange durch die Gegend. Er hatte noch mit den Folgen eines gezogenen Zahnes zu kämpfen. Aber Indianer und richtige Rocker kennen wohl keinen Schmerz. Bert jedenfalls zog sein Ding auf der Bühne trotzdem durch. Als dann offiziell Einlass war füllte sich der Saal nur ganz langsam und mehr als 70 bis 80 Leute werden es am Ende auch nicht gewesen sein. Das lag sicher auch an der regionalen Werbung, denn in der Stadt Altenburg haben wir nirgends ein Plakat gesehen, das auf die Veranstaltung hinwies. Um 21.00 Uhr war dann Showtime. Zu den Keyboard-Klängen des Intros betraten die Musiker die Bühne. BERLUC hielt sich nicht lange mit Vorreden auf, sondern mit Volldampf und "Hallo Erde, hier ist Alpha" ging es gleich richtig los. Von der ersten Minute an ging auch das Publikum mit, das sich aber etwas weiter hinten an den Biertisch-Garnituren versammelt hatte. Der Platz vor der Bühne war also fast leer. Nur ein Pärchen schwang zu den harten Tönen von BERLUC das Tanzbein. Auf der Bühne brannte derweil das typische BERLUC-Feuerwerk ab. Da wurde gerockt, was das Zeug hielt und auch in Altenburg begeisterte die Band wieder das Publikum. Die unermüdliche Spielfreude der Musiker und die augenzwinkernde Show faszinieren mich immer wieder. Frontmann Ronnie Pilgrim steht kaum einen Augenblick still auf der Bühne. Er stapft und rockt von links nach rechts und von vorn nach hinten, als ob er dafür Kilometergeld bekommt. Bei Pilgrimms Stimme kann man wirklich von Rockröhre sprechen. Er singt und schreit die Lieder heraus, dass es eine wahre Freude ist. BERLUC spielte natürlich ihre bekannesten und beliebtesten Lieder von "Hunderttausend Urgewalten" über "No bomb" bis hin zu "Gradaus". Unterstützt wird das Ganze optisch von einer kleinen Lichtshow und reichlich Bühnennebel. Soundmäßig fand ich auch nix zu meckern. Natürlich sollte das Publikum den Titel "Glaube an Dich" wieder ordentlich einzählen, was dann beim zweiten Versuch auch gelang. Bassist Tino Schultheis spielte sein Instrument wieder wie gewohnt, druckvoll und mit "Schmackes". Er tobte sich auch mal wieder richtig aus der Bühne aus. BERLUC spielte neben den treibenden Rocksongs auch wieder die traumhaften Balladen wie "Bernsteinlegende" oder "Segelnd mit dem Wind". Auch Keyboarder Uwe Märzke kam wieder zeitweise als Sänger zum Zuge, zum Beispiel bei "Ganz nah". "Die Erde lebt" läutete wieder viel zu schnell das Ende des Konzertes ein. Bei diesem Lied treiben sich die Musiker ja gerne im Publikum herum und "suchen neue Gesangstalente". Gestern griff sich Pille Pilgrim gleich den erstbesten im Publikum und das war ich. Altenburg und ich haben meine Gesangseinlage glücklicherweise schadlos überstanden. BERLUC brauchte man nicht lange um Zugaben bitten. Sie kehrten zurück und erfreuten uns unter anderem noch mit der "Blaue(-n)Sunde". Nach dem Konzert konnten wir noch lange mit Besuchern und Musikern fachsimpeln und auch mal das eine oder andere Brauereigetränk gemeinsam genießen. Das war dann eigentlich richtig gemütlich und wir blieben deutlich länger in Altenburg als wir es geplant hatten. Morgens gegen 03.30 Uhr trudelten wir wieder in der Heimat ein. Sowohl BERLUC, www.deutsche-mugge.de als auch die Brauerei Altenburg haben uns mit diesem Event gestern eine Riesenfreude bereitet. Dafür möchte hier hier mal ganz herzlich und ganz groß DANKE sagen Bericht: Wolfram Schenck Auf dem Weg zum dritten Live-Event von Deutsche Mugge und der Altenburger Brauerei war ich zunächst skeptisch, denn auf der gesamten Fahrtstrecke habe ich nur ein einziges Plakat für Berluc gesehen. Zu Konzertbeginn waren dann immerhin ca. 80 Zuschauer anwesend. Berluc begann mit einem ihrer größten Hits: "Hallo Erde, hier ist Alpha". Das Publikum sang und klatschte mit, es wurde getanzt, die Stimmung war gut. Nach ein paar Songs kündigte Sänger Ronnie Pilgrim einen Song ihres aktuellen Albums an. Gibt es etwa ein neues Album von Berluc? Die Freude währte aber nur kurz, denn der Song kam mir seltsam bekannt vor. Es war "Ganz nah" und erschien bereits 1988 auf einer Quartett-Single. Bei der angesprochenen "aktuellen" CD handelt es sich nämlich um die bereits 2005 erschienene "Best of"-Compilation: "Blaue Stunde". Diese und viele weitere CDs und Berluc-Shirts konnte man am Stand unseres Partners Notenbude erwerben. Darauf wies Ronnie Pilgrim extra hin. "Ganz nah" sang zur Abwechslung Keyboarder Uwe Märzke. Nach ca. 30 Minuten stellte Pilgrim dann seine Mitstreiter vor. Mit Dietmar Ränker ist noch ein Urgestein dabei, der uns nach dem Konzert noch für ein Interview zur Verfügung stand. Bei der Vorstellung der Musiker zeigte jeder kurz sein Können, wobei Gitarrist Bert Hoffmann mit "Smoke on the water" wohl eins der bekanntesten Gitarrenriffs überhaupt anstimmte. Bert Hoffmann konnte aber später bei einem Gitarrensolo sein Können noch mal ausführlich zeigen, obwohl er durch eine Zahn-OP gehandicapt war, aber er musste ja auch nur spielen und nicht singen. Als nächstes folgte mit "Die Erde lebt" wiederum ein großer Hit von Berluc. Sänger Ronnie Pilgrim mischte sich dabei teilweise unters Publikum und hielt einzelnen Zuschauern beim Refrain das Mikro hin, damit diese mitsingen. Nach ziemlich genau einer Stunde war das Konzert dann zu Ende. Das Publikum forderte Zugaben und bekam diese auch. Nach drei weiteren Songs (unter anderem noch mal "Hallo Erde, hier ist Alpha" und "Blaue Stunde") bildete "Nach Haus" das endgültige Ende des Konzertes. Während Nadja nun mit Dietmar Ränker das Interview führte, mischte sich der Rest der Band unter das noch anwesende Publikum. So entwickelte sich nach dem Konzert noch manch schönes Gespräch in angenehmer Athmosphäre. Im Gespräch mit den anwesenden Usern zeigten sich diese größtenteils von der Länge des Konzerts enttäuscht: "Zu kurz" war die einhellige Meinung. Foto Impressionen:
Fotos von Gundolf Zimmermann:
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